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Pro Quadratmeter Wohnfläche fallen im Jahr durchschnittliche Heizkosten von rund 15 Schweizer Franken an. Je nach Heizungsart können die Kosten allerdings stark variieren. In die Entscheidung für ein Heizsystem fliessen ausserdem Faktoren wie Umweltfreundlichkeit und bauliche Voraussetzungen ein. Welches Heizsystem das beste ist, kann sich daher individuell unterscheiden. Erfahren Sie, welche Heizungssysteme es in der Schweiz gibt und welche Vor- und Nachteile sie mitbringen. Unser Heizungsvergleich von Bouygues Energies & Services InTec hilft Ihnen bei der Auswahl.

Alternative Heizsysteme: Wärmepumpen

Wärmepumpen werden oft als Heizsysteme der Zukunft betrachtet. Ihr grosser Vorteil ist, dass sie erneuerbare und praktisch unerschöpfliche Energien zum Heizen verwenden. Erdwärme, Luft und Wasser dienen der Energiegewinnung. So sind sie grösstenteils unabhängig von fossilen Brennstoffen. Dies senkt die Energiekosten und schont die Umwelt. Ausserdem laufen die neuen Heizsysteme beinahe wartungsfrei – bei hoher Betriebssicherheit und langer Lebensdauer. Allerdings sind Wärmepumpen in der Regel kostenintensiv in der Anschaffung. Vor allem bei Grundwasser- und Erdwärmepumpen fallen hohe Investitionen an, da umfangreiche Erdarbeiten notwendig sind. Luft-Wärmepumpen entwickeln zudem im Betrieb Pumpengeräusche. Eine Geräuschdämmung ist daher meist unerlässlich.

Umweltfreundlich heizen mit der Pelletheizung

Pelletheizungen verwerten den nachwachsenden Rohstoff Holz, um Energie zu gewinnen. Dieser ist nahezu CO2-neutral. Denn bei der Verbrennung entsteht nur so viel CO2, wie auch bei einer Verrottung anfällt. Das macht den Pelletofen zu einer umweltschonenden Heizform. Anders als bei Öl oder Gas ist die Versorgung mit Holz auch langfristig sichergestellt. Zudem ist der Rohstoff deutlich günstiger als fossile Brennstoffe. Allerdings fallen bei einer Pelletheizung zunächst hohe Anschaffungskosten an. Ausserdem ist die Einrichtung eines Pellet-Lagerraums mit Fördertechnik im Haus eine Bedingung. Je nach baulichen Voraussetzungen sind dafür eventuell Umbaumassnahmen notwendig.

Der Klassiker: die Ölheizung

Ölheizungen sind in fast 40 Prozent der Schweizer Haushalte der Hauptenergieträger. Bei modernen Ölheizungen mit einem Öl-Brenntwertkessel sinkt der Verbrauch um bis zu 30 Prozent. Wer im Jahresverlauf besonders günstige Preise abwartet, kann beim Befüllen des Tanks zusätzlich Geld sparen. Dennoch steigt der Preis für fossile Brennstoffe stetig an. Denn Öl ist eine begrenzte Ressource. Zudem stammt das Öl oft aus unsicheren Herkunftsländern. Wer eine Ölheizung besitzt, ist immer auch abhängig von diesen Bedingungen. Ausserdem ist das Heizen mit Öl aufgrund des hohen CO2-Ausstosses eine Belastung für die Umwelt.

Gasheizungen: bewährte Heiztechnik

Moderne Gasheizungen sind in der Anschaffung besonders günstig. Hohe Investitionskosten entfallen und im laufenden Betrieb sind sie sparsam. Darüber hinaus sind Gaskessel platzsparend und können beinahe überall im Haus aufgestellt werden. Gastherme zeichnen sich als zuverlässige und betriebssichere Heizsysteme aus, die hohe Wirkungsgrade erzielen. Unter den fossilen Brennstoffen ist Erdgas ausserdem der sauberste Rohstoff. Dennoch bleibt Gas eine fossile Energiequelle. Dies bedeutet, dass Gas nur begrenzt verfügbar ist. Ausserdem belasten die Erdgas-Förderung sowie die Erdgas-Verbrennung die Umwelt. Denn auch bei der vergleichsweise sauberen Verbrennung gelangt schädliches CO2 in die Luft.

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Welches Heizungssystem?

Welches Heizungssystem ist am besten für den Neubau geeignet?

Wer einen Neubau plant, hat bei der Wahl der Heizung meist volle Flexibilität. In Bezug auf Umweltfreundlichkeit und langfristige Kosten zahlt sich eine Wärmepumpe im Neubau besonders aus. Deren hohe Investitionskosten können jedoch abschreckend wirken – auch wenn sich diese nach einigen Jahren relativieren. Die günstigste Variante ist die Luft-Wärmepumpe, da diese keine grossen Baumassnahmen erfordert. Eine Alternative zur Wärmepumpe ist die Pelletheizung. Sie verfügt ebenfalls über eine günstige Klimabilanz und bietet niedrige Unterhaltskosten. Ein weiterer Vorteil: In einem Neubau können Lagerraum und Fördertechnik für die Pelletheizung direkt mitgeplant werden.

Heizkosten und Anschaffungskosten: Welches System ist am effizientesten?

Wer über ein neues Heizsystem nachdenkt, stösst zunächst auf die Investitionskosten der verschiedenen Anlagen. Die Anschaffungskosten für Öl- und Gaskessel liegen bei 25‘000 bis 30‘000 Schweizer Franken. Für die Installation einer Wärmepumpe oder einer Pelletheizung muss mit einer Investition über 30‘000 Schweizer Franken gerechnet werden. Einige Kantone fördern alternative Heizsysteme allerdings besonders umfangreich, sodass die eigenen Kosten geringer ausfallen. Ausserdem zeichnen sich Pelletheizung und Wärmepumpe durch niedrige Heizkosten aus. Während eine Ölheizung 11 Rappen pro Kilowattstunde kostet, sind es bei einer Sole-Wasser-Wärmepumpe 4 Rappen. Langfristig lohnt sich somit die Investition. Deren Kosten sind schnell ausgeglichen.

Heizung sanieren: Was gilt es zu beachten?

Bei einer Heizungssanierung geht es nicht allein um die Wahl einer effizienten Heiztechnik. Auch eventuelle bauliche Massnahmen sind wichtige Entscheidungskriterien. Darüber hinaus gibt es auch kantonale Regelungen, die sich auf die Heizungsinstallation auswirken. Alternativ ist eine verbesserte Hausisolation notwendig. Dadurch reduziert sich der Verbrauch von fossilen Brennstoffen und dies schont die Umwelt. Bei einer Sanierung kann so weiterhin die alte Heizungsanlage genutzt und dennoch klimabewusster geheizt werden. Dies minimiert ausserdem die Kosten.

Bereits seit 1992 gibt es die sogenannten „Mustervorschriften der Kantone im Energiebereich“ (MuKEn). Diese enthalten Vorschriften zur Energiewende, die in allen Kantonen gleichermassen gelten. Seit 2014 liegen sie in überarbeiteter Version vor. Ziel der Vorschriften ist die Reduzierung des CO2-Ausstosses von Wohnhäusern. Vereinzelt können sich Regelungen in den Kantonen unterscheiden. Bei Neubauten ist eine möglichst geringe Nutzung von fossilen Energieträgern vorgesehen. Dies ist beispielsweise durch den Einsatz von Wärmepumpen oder Solaranlagen möglich. Eine besondere Bedeutung hat die Vorschrift aber auch bei der Heizungssanierung. Denn die Regelung sieht vor, dass mindestens zehn Prozent des Wärmebedarfs aus erneuerbaren Energiequellen stammt.

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